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NHL-Ergebnisse: Dienstag, 13. Oktober 2026

Veröffentlicht Mittwoch, 14. Oktober 2026

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⚡ Die Nacht im Rückblick

Connor McDavid bot am Dienstagabend in Los Angeles eine Vier-Punkte-Gala und führte die Edmonton Oilers zu einem deutlichen 4:1-Erfolg, womit sie nach regulärer Spielzeit mit 5-0-1 weiterhin ungeschlagen bleiben. Der souveräne Auswärtssieg verdammte den Rivalen Los Angeles Kings zu einem sieglosen 0-3-2-Saisonstart und baute Edmontons Vorsprung an der Spitze der Pacific Division weiter aus. In Salt Lake City übernahm der Utah Mammoth mit einem turbulenten 5:4-Triumph über Toronto die alleinige Tabellenführung in der Central Division, nachdem man einer furiosen Aufholjagd der Maple Leafs im dritten Drittel trotzte. Unterdessen setzten die Carolina Hurricanes ihren bärenstarken Oktober dank dreier Scorerpunkte von Andrei Svechnikov fort und bezwangen Washington mit 4:2, um mit den Rangers Schritt zu halten, die Tampa Bay mit 4:1 abfertigten. Andernorts brach Jack Hughes den Detroit-Fans mit einem meisterhaften OT-Siegtreffer zum 5:4-Erfolg für New Jersey das Herz, während Colorado sich in einem hitzigen Duell, gekrönt von einem Faustkampf von Nathan MacKinnon, mit 3:2 gegen Dallas durchsetzte. Am anderen Ende der Tabelle feierte Calgary endlich den ersten Saisonsieg und beendete mit einem 4:2-Comeback-Sieg gegen Anaheim eine fünf Spiele andauernde Niederlagenserie. Damit bleibt Philadelphia das Team mit dem größten Pech der Liga. Obwohl sich die Flyers gegen Seattle nach einem Zwei-Tore-Rückstand zurückkämpften, unterlagen sie im Penaltyschießen und bauten ihren sieglosen Fehlstart auf 0-5-3 aus.

⚡ Statistiken

Spiele16
Tore gesamt112
Zu-Null-Spiele0
Spiele n. V./n. P.3
Checks gesamt693

Aktuell in Topform

Letzte 14 Tage

🔥 Top 5 Stürmer

Connor McDavid
#1EDM

Connor McDavid

17Pkt

Tore4
Vorlagen13
Spiele6
Sebastian Aho
#2CAR

Sebastian Aho

13Pkt

Tore6
Vorlagen7
Spiele8
Jack Eichel
#3VGK

Jack Eichel

13Pkt

Tore4
Vorlagen9
Spiele8
William Nylander
#4TOR

William Nylander

12Pkt

Tore5
Vorlagen7
Spiele7
Auston Matthews
#5TOR

Auston Matthews

12Pkt

Tore5
Vorlagen7
Spiele7

🔥 Top 5 Verteidiger

Evan Bouchard
#1EDM

Evan Bouchard

14Pkt

Tore6
Vorlagen8
Spiele6
Quinn Hughes
#2MIN

Quinn Hughes

10Pkt

Tore2
Vorlagen8
Spiele7
Mikhail Sergachev
#3UTA

Mikhail Sergachev

9Pkt

Tore2
Vorlagen7
Spiele7
Adam Fox
#4NYR

Adam Fox

8Pkt

Tore0
Vorlagen8
Spiele8
Cale Makar
#5COL

Cale Makar

7Pkt

Tore3
Vorlagen4
Spiele5
Endstand · n. V.n. V.

Gibt man Jack Hughes in der Drei-gegen-Drei-Verlängerung auch nur einen Hauch von freiem Eis, bricht er einem unweigerlich das Herz. Diese bittere Lektion musste Detroit am Dienstagabend lernen: Der Superstar der Devils krönte eine brillante Drei-Punkte-Gala, indem er den Siegtreffer nach nur 1:19 Minuten in der Verlängerung zum 5:4-Erfolg über die Red Wings erzielte. Die Partie entwickelte sich während eines wilden zweiten Drittels mit fünf Toren zu einem offenen Schlagabtausch. Devils-Kapitän Nico Hischier traf Mitte des Abschnitts in Überzahl, doch Alex DeBrincat hielt für Detroit dagegen. DeBrincat blieb unerbittlich und traf fünf Minuten nach Beginn des dritten Drittels erneut, glich zum 4:4 aus und erzwang die Verlängerung. Obwohl Detroit New Jersey bei den Checks mit 25:13 dominierte, hielt Jake Allen in der Schlussphase dicht, ehe Jesper Bratt Hughes bediente, der John Gibson im entscheidenden Antritt überwand. New Jersey gleicht seine Bilanz mit dem Auswärtssieg auf 3-3-0 aus, während die angeschlagenen Red Wings versuchen müssen, ihre Serie von drei Niederlagen in Folge zu stoppen, bevor die frühe Krise noch tiefer wird.

A. DeBrincat 2G 1AJ. Bratt 1G 2AJ. Hughes 1G 2AE. Rodrigues 1G 1AA. Mantha 1G 1AE. Finnie 1G 1AM. Brandsegg-Nygård 1G 1AN. Hischier 1G
3 Sterne1. J. Hughes (NJD)2. A. DeBrincat (DET)3. J. Bratt (NJD)
Endstand

Brady Tkachuk brauchte im zweiten Drittel lediglich acht Minuten, um Columbus komplett auseinanderzunehmen, und führte Florida zu einem wilden 7:3-Auswärtssieg. Nachdem Kent Johnson die Blue Jackets im ersten Abschnitt in Führung gebracht hatte, übernahmen die Tkachuk-Brüder das Kommando. Brady schnürte noch vor Mitte des Mittelabschnitts einen blitzsauberen, lupenreinen Hattrick – Bruder Matthew lieferte bei allen drei Treffern den Assist. Eine Fünf-Minuten-Strafe wegen eines Stockschlags samt Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Columbus-Stürmer Mathieu Olivier goß nur noch mehr Öl ins Feuer und ebnete Carter Verhaeghe sowie Sam Reinhart den Weg, die Partie im Powerplay endgültig in ein Debakel zu verwandeln. Matthew beendete den Abend mit herausragenden fünf Vorlagen, während Seth Jones gegen seinen Ex-Klub im Stillen vier Assists beisteuerte. Cam Talbot war im Tor der Blue Jackets auf sich allein gestellt und kassierte sechs Gegentreffer bei 23 Schüssen, ehe Florida schließlich das Tempo drosselte. Wenn dieses tödliche Überzahlspiel der Panthers weiter so harmoniert, hat der Rest der Atlantic Division ein echtes Problem.

B. Tkachuk 3G 1AS. Reinhart 2G 1AC. Verhaeghe 2GK. Johnson 1GD. Mateychuk 1GC. Sillinger 1G
3 Sterne1. B. Tkachuk (FLA)2. M. Tkachuk (FLA)3. C. Verhaeghe (FLA)
Endstand · n. P.n. P.

Lane Hutson wirkt an Montreals blauer Linie weiterhin wie ein Cheat-Code. Der dynamische Jungverteidiger brachte die Canadiens spät im ersten Drittel mit einem Überzahltreffer auf Kurs und bediente Josh Anderson nur 50 Sekunden vor der zweiten Drittelpause zum beruhigenden 3:1 für Montreal. Doch Buffalo steckte keineswegs auf. In einem schwindelerregenden 61-Sekunden-Blitzstart zu Beginn des dritten Drittels bezwangen Josh Norris und Olen Zellweger – mit seinem zweiten Tor des Abends – Jacob Fowler, schockten das Bell Centre und retteten die Partie in die Verlängerung. Ukko-Pekka Luukkonen hielt dem Dauerdruck den gesamten Abend über stand und parierte 35 Schüsse, um die Sabres auch in einer hektischen Verlängerung im Spiel zu halten. Das Penaltyschießen gehörte dann Alexandre Texier, der Luukkonen geduldig ausguckte und den entscheidenden Versuch über die Linie schob. Montreal schiebt sich mit dem Sieg in der hart umkämpften Atlantic Division an Buffalo vorbei, während die Sabres versuchen werden, die Moral aus dem Schlussdrittel auf ihrem weiteren Roadtrip mitzunehmen.

O. Zellweger 2GL. Hutson 1G 1AC. Caufield 1G 1AJ. Anderson 1GJ. Norris 1GA. Texier 1G
3 Sterne1. L. Hutson (MTL)2. A. Texier (MTL)3. O. Zellweger (BUF)
Endstand

Andrei Svechnikov beschloss, dass Carolina sich ein divisionsinternes Prestigeduell nicht nehmen lassen würde. Der Hurricanes-Flügelstürmer lieferte eine dominante Drei-Punkte-Vorstellung ab, führte Carolina zu einem 4:2-Comeback-Sieg über Washington und festigte damit die Spitzenposition in der Metropolitan Division. Washington schlug Mitte des ersten Drittels zuerst zu, als Boone Jenner ein Zuspiel von Ryan Leonard verwertete. Zwar stellte Justin Holl nach Svechnikovs erstem Ausgleichstreffer im zweiten Drittel die Führung der Capitals kurzzeitig wieder her, doch Carolinas unbarmherziges Forechecking ließ die gegnerische Defensive schließlich brechen. Eric Robinson glich spät im Mitteldrittel aus und leitete damit einen dramatischen Schlussabschnitt ein, in dem Logan Thompson unter Dauerbeschuss brillieren musste. Gut sechs Minuten vor Ende der regulären Spielzeit schlug Svechnikov erneut zu und versenkte eine Überzahlchance nach Vorarbeit von Nikolaj Ehlers. Knapp zwei Minuten vor Schluss glänzte Svechnikov dann als Vorbereiter und fand Mark Jankowski, der den Sack zumachte. Carolina marschiert mit 6-1-1 weiter und präsentiert sich in dieser frühen Saisonphase wie das absolute Maß der Dinge in der Division.

A. Svechnikov 2G 1AB. Jenner 1GJ. Holl 1GE. Robinson 1GM. Jankowski 1G
3 Sterne1. A. Svechnikov (CAR)2. S. Walker (CAR)3. P. Kochetkov (CAR)
Endstand · n. P.n. P.

Philadelphias verzweifelte Jagd nach dem ersten Saisonsieg geht weiter, allerdings nicht ohne Seattle einen gewaltigen Schrecken einzujagen. Mit einem 0:2-Rückstand ins dritte Drittel gestartet, drehten die noch sieglosen Flyers plötzlich auf. Christian Dvorak leitete die Aufholjagd sechs Minuten nach Wiederbeginn ein, und Trevor Zegras markierte nur 73 Sekunden später den umjubelten Ausgleich, der die Halle zum Kochen brachte. Zuvor hatte Seattle das Tempo über weite Strecken diktiert. Bobby McMann eröffnete den Torreigen im ersten Drittel im Powerplay, und der junge Verteidiger Ville Ottavainen baute den Vorsprung Mitte des zweiten Abschnitts aus. Als Philadelphia mit 31 knallharten Checks um die Wende kämpfte, hielt Philipp Grubauer mit 24 eminent wichtigen Paraden dagegen und rettete sein Team in die Verlängerung. Das Drama gipfelte im Penaltyschießen, wo McMann seinen Auftritt als bester Spieler des Spiels krönte und den entscheidenden Versuch an Dan Vladar vorbei zum 3:2-Erfolg verwandelte. Seattle zieht in der Pacific Division mit starken 5-2-0 weiter seine Kreise, während die Flyers auf 0-5-3 abrutschen und ihr quälendes Warten auf den ersten doppelten Punktgewinn in eine weitere Woche geht.

B. McMann 2GV. Ottavainen 1GC. Dvorak 1GT. Zegras 1G
3 Sterne1. B. McMann (SEA)2. P. Grubauer (SEA)3. T. Zegras (PHI)
Endstand

Alexis Lafrenière gab im Madison Square Garden früh den Ton an: Er traf bereits nach 62 Sekunden und baute New Yorks Führung noch vor der ersten Drittelpause aus. Zweimal glänzend von Tye Kartye bedient, sicherte Lafrenière den Rangers mit seinen eiskalten Abschlüssen die sofortige Spielkontrolle. Die Halle stand Kopf, als Matt Rempe nur wenige Minuten später die Handschuhe gegen Jeffrey Viel fallen ließ – der Startschuss für einen physisch dominanten Auftritt der Blueshirts mit insgesamt 37 Checks. Zemgus Girgensons verkürzte für Tampa Bay zwar kurz vor Ende des Anfangsdrittels, doch danach vernagelte Torhüter Dylan Garand seinen Kasten. Mit 25 Paraden bei 26 Schüssen entschied er das Duell gegen Andrei Vasilevskiy klar für sich. Will Cuylle stellte spät im zweiten Drittel den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her, ehe Mika Zibanejad weniger als drei Minuten vor Schluss bei einem Unterzahl-Breakaway den Schlusspunkt setzte. Da Garand beweist, dass er absolute Elitestürmer stoppen kann, und Lafrenière seinen Torriecher gefunden hat, bauen die Rangers mit einer 6-2-0-Bilanz früh in der Saison enormes Selbstvertrauen auf.

A. Lafrenière 2GZ. Girgensons 1GW. Cuylle 1GM. Zibanejad 1G
3 Sterne1. A. Lafrenière (NYR)2. T. Kartye (NYR)3. D. Garand (NYR)
Endstand

Ottawa reiste am Dienstagabend als eines der heißesten Teams des Ostens an, doch St. Louis verwandelte den Besuch der Gäste in ein absolutes Debakel. Die Blues brachten die Halle mit gnadenloser Effizienz zum Schweigen, eingeleitet durch Pius Suters Shorthander kurz vor Ende des ersten Drittels. Ottawa verkürzte spät im zweiten Abschnitt durch Claude Giroux, doch Mason McTavish antwortete nur 33 Sekunden später und riss das Momentum umgehend wieder an sich. Dieser Nackenschlag erwies sich als fatal. Das dritte Drittel glich einer Lawine: Suter, Jake Neighbours und McTavish erzielten jeweils ihren zweiten Treffer des Abends, während Rookie Adam Jiricek einen furiosen Drei-Tore-Lauf innerhalb von weniger als zwei Minuten krönte. Eine Faustfehde zwischen Dylan Peterson und Jorian Donovan unterstrich Ottawas pure Frustration, während Samuel Ersson einen rabenschwarzen Abend im Gehäuse erlebte. Sieben Treffer gegen ein Team mit zuvor fünf Saisonsiegen zeigen eindrucksvoll, wie brandgefährlich die ausgeglichene Offensive von St. Louis ist, wenn alle Rädchen ineinandergreifen.

P. Suter 2G 1AM. McTavish 2G 1AJ. Neighbours 2GC. Giroux 1GA. Jiricek 1GF. Zetterlund 1G
3 Sterne1. P. Suter (STL)2. M. McTavish (STL)3. J. Neighbours (STL)
Endstand

Kyle Palmieri setzte den entscheidenden Stich genau in dem Moment, als Vancouver in der UBS Arena das Spiel an sich zu reißen schien. Der Routinier der Islanders erzielte fünf Minuten nach Beginn des Schlussdrittels seinen zweiten Treffer des Abends, brach das 2:2-Unentschieden und sicherte New York einen hart erkämpften 3:2-Erfolg. Die Islanders hatten die Partie spät im ersten Drittel durch zwei Treffer innerhalb von 53 Sekunden von Palmieri und Matias Maccelli an sich gerissen. Doch Vancouver gab sich nicht kampflos geschlagen. Max Sasson verkürzte Mitte des zweiten Abschnitts, ehe Brock Boeser gut eine Minute vor der zweiten Pause in Überzahl zum 2:2 einnetzte. Obwohl Leevi Meriläinen mit 35 Paraden die taumelnden Canucks im Spiel hielt, verwertete Palmieri früh im finalen Durchgang einen Pass von Maccelli und stellte die Weichen auf Sieg. Ilya Sorokin hielt dem Druck in der Schlussphase stand, parierte 24 Schüsse und glich das Punktekonto New Yorks auf 3-3-0 aus. Vancouvers Fehlstart verschärft sich mit 2-6-0 weiter – die Canucks brauchen dringend mehr Durchschlagskraft in der Offensive, um den Keller der Pacific Division zu verlassen.

K. Palmieri 2GM. Maccelli 1G 1AM. Sasson 1GB. Boeser 1G
3 Sterne1. K. Palmieri (NYI)2. M. Maccelli (NYI)3. M. Schaefer (NYI)
Endstand

Teuvo Teravainen schlug im wichtigsten Moment zu, brach ein spätes Unentschieden und verdarb damit einen bärenstarken Auftritt von Sidney Crosby, um die Blackhawks zu einem 5:3-Erfolg über Pittsburgh zu führen. Teravainen eröffnete den Torreigen bereits nach 28 Sekunden, doch Crosby antwortete umgehend mit einem gewohnt präzisen Abschluss nach Vorarbeit von Erik Karlsson. Die Nacht gehörte jedoch dem brandgefährlichen Umschaltspiel Chicagos. Rookie Roman Kantserov traf spät im ersten Drittel im Powerplay per Direktabnahme und legte Mitte des zweiten Durchgangs nach einem Zuspiel von Patrick Kane einen weiteren Treffer nach. Pittsburgh steckte nicht auf: Nicholas Robertson verkürzte, ehe Crosby Mitte des dritten Drittels zum 3:3 ausglich. Doch gut vier Minuten vor dem Ende stahl sich Teravainen in den Slot und überwand Sergei Murashov zur erneuten Führung. Er krönte seine Drei-Punkte-Gala, bevor Tyler Bertuzzi zehn Sekunden vor Schluss mit einem Empty-Net-Tor alles klarmachte. Spencer Knight glänzte mit 24 Paraden und bescherte Chicago einen lebenswichtigen Impuls im Tabellenkeller der Central Division. Diesen Schwung wollen die Blackhawks in das Duell am Donnerstag mitnehmen.

T. Teravainen 2G 1AT. Bertuzzi 1G 1AS. Crosby 2GR. Kantserov 2GN. Robertson 1G
3 Sterne1. T. Teravainen (CHI)2. R. Kantserov (CHI)3. C. Bedard (CHI)
Endstand
5

Kirill Kaprizov tat alles Menschenmögliche, um Minnesota in feindlicher Atmosphäre im Spiel zu halten, doch die Topstars aus Winnipeg verfügten schlicht über zu viel offensive Feuerkraft. Kaprizov traf in einem turbulenten Auftaktdrittel doppelt und konterte damit die frühen Tore von Cole Perfetti und Mark Scheifele, sodass die beiden Rivalen der Central Division mit einem 2:2 in die erste Pause gingen. Danach übernahmen die Jets die absolute Kontrolle über das Geschehen. Spät im zweiten Drittel vollendete Perfetti in Überzahl eine sehenswerte Kombination über Gabriel Vilardi und Scheifele mit seinem zweiten Treffer des Abends zur erneuten Führung. Kyle Connor entwischte früh im dritten Drittel zu einem Solo und netzte unbedrängt ein, ehe Cole Koepke Calvin Pickard im Schlussabschnitt ein weiteres Mal überwand. Stuart Skinner hielt seinen Kasten nach dem wilden ersten Durchgang sauber, parierte 19 Schüsse und verhalf Winnipeg dazu, Minnesota vom zweiten Platz der Division zu verdrängen. Mit vier Siegen aus den ersten sechs Spielen ist dieser Jets-Angriff bereit, dem gesamten Westen Kopfzerbrechen zu bereiten.

M. Scheifele 1G 2AC. Perfetti 2GK. Kaprizov 2GK. Connor 1G 1AC. Koepke 1G
3 Sterne1. M. Scheifele (WPG)2. C. Perfetti (WPG)3. N. Pionk (WPG)
Endstand

Dass sich Nathan MacKinnon und Roope Hintz einen handfesten Faustkampf liefern würden, stand wohl auf keinem Zettel für die Central Division – doch dieses hitzige Scharmützel Mitte des zweiten Drittels gab den Ton an für Colorados hart erkämpften 3:2-Erfolg in Dallas. Während MacKinnon den physischen Funken beisteuerte – und zwei primäre Assists verbuchte –, stahl Martin Necas auf dem Spielberichtsbogen allen die Show. Necas brach früh im Mittelabschnitt den 1:1-Gleichstand und versenkte knapp vier Minuten vor Ende des Drittels eine Direktabnahme im Powerplay, die sich als Gamewinner erweisen sollte. Dallas drängte mit aller Macht, und Hintz verkürzte früh im Schlussabschnitt nach Traumpass von Tyler Seguin auf 2:3, doch Mackenzie Blackwood hielt dem Ansturm mit 24 Paraden stand. Die Niederlage wirft die strauchelnden Stars auf 2-3-1 zurück, während die Avalanche mit diesem Ausrufezeichen auf fremdem Eis ins Wochenende gehen und beweisen, dass ihre Stars ebenso bereit sind zu fighten wie zu treffen.

T. Seguin 1G 1AM. Necas 2GA. Lehkonen 1GR. Hintz 1G
3 Sterne1. M. Necas (COL)2. R. Hintz (DAL)3. M. Blackwood (COL)
Endstand

Ryan O'Reilly brachte die Bridgestone Arena nach nicht einmal vier Minuten zum Kochen, doch Vegas erwies sich als viel zu tief besetzt, als dass Nashville die Bedingungen lange hätte diktieren können. Tomas Hertl antwortete prompt, ehe Jack Eichel die Golden Knights Mitte des ersten Drittels in Front brachte. Selbst als Adam Edstrom die Halle Mitte des zweiten Durchgangs mit einem Unterzahlausgleich wieder aufweckte, zeigte Vegas keinerlei Nerven. William Karlsson holte das Momentum nur zwei Minuten vor Drittelende zurück, als er ein Zuspiel von Mitch Marner zur erneuten Führung verwertete. Zu Beginn des Schlussabschnitts trafen Trevor Connelly und Brett Howden innerhalb von 95 Sekunden und erstickten jegliche Hoffnungen der Predators auf eine Aufholjagd im Keim. Adin Hill machte hinten alles dicht und beendete die Partie mit 25 Paraden, womit Vegas seine Führung in der Pacific Division souverän auf 6-2-0 ausbaute. Juuse Saros erlebte mit fünf Gegentreffern bei 25 Schüssen einen bitteren Abend; Nashville sucht weiter nach Konstanz, während die Golden Knights wie ein echter Titelanwärter auftreten.

R. O'Reilly 1G 1AB. Howden 1G 1AT. Hertl 1GJ. Eichel 1GA. Edstrom 1GW. Karlsson 1GT. Connelly 1G
3 Sterne1. W. Karlsson (VGK)2. J. Eichel (VGK)3. A. Edstrom (NSH)
Endstand

Utah explodierte in einem vogelwilden zweiten Drittel mit vier Treffern und überstand die furiose Schlussoffensive Torontos hauchdünn, um mit einem 5:4-Erfolg die Tabellenführung in der Central Division zu zementieren. Mikhail Sergachev zog bei den Gastgebern die Fäden: Er traf früh im Mittelabschnitt in Unterzahl und bereitete zehn Minuten später den Treffer von Dylan Guenther vor. Mackenzie Weegar erzielte vierzig Sekunden vor Drittelende das Tor zum 5:2, das sich am Ende als Siegtor herausstellen sollte – doch die Leafs gaben sich keineswegs geschlagen. John Tavares traf zu Beginn des dritten Drittels im Powerplay – vorbereitet durch einen seltenen Assist von Torhüter Anthony Stolarz –, ehe Gavin McKenna Toronto Mitte des Abschnitts auf ein Tor heranbrachte. Karel Vejmelka lief in der Schlussphase zur Höchstform auf und wehrte den verzweifelten Sechs-gegen-Fünf-Sturm der Gäste in den letzten zwei Minuten ab, um den Heimsieg festzuhalten. Utah marschiert mit 5-2-0 weiter an der Spitze, während die Leafs auf 3-3-1 abrutschen und auf ihrem Auswärtstrip vor einer dringenden defensiven Reifeprüfung stehen.

D. Guenther 1G 1AM. Sergachev 1G 1AA. Matthews 1G 1AJ. Tavares 1G 1AD. But 1GV. Trocheck 1GJ. Roslovic 1GM. Weegar 1GG. McKenna 1G
3 Sterne1. M. Sergachev (UTA)2. V. Trocheck (UTA)3. A. Matthews (TOR)
Endstand
2

Verzweiflung ist ein gewaltiger Antrieb – und die Calgary Flames meldeten sich in Anaheim eindrucksvoll zurück: Mit einem beherzten 4:2-Comeback-Sieg beendeten sie ihre miserable Serie von fünf Auftaktniederlagen. Nach einem 1:2-Rückstand im ersten Drittel durch Tore von Beckett Sennecke und Leo Carlsson setzte Calgary auf seine Arbeiterreihen, um das Blatt zu wenden. Ayman Suniev glich Mitte des zweiten Durchgangs nach anhaltendem Druck aus, kurz bevor sich Adam Klapka mit Jeff Malott einen Faustkampf lieferte und zusätzliche Schärfe ins Spiel brachte. Als die Verlängerung bereits drohte, verwertete Martin Pospisil weniger als fünf Minuten vor Ende der regulären Spielzeit einen Pass von Suniev zum Gamewinner gegen Lukas Dostal, der zuvor 35 Schüsse der Flames entschärft hatte. Yegor Sharangovich beseitigte mit einem Empty-Net-Goal knapp zwei Minuten vor Schluss alle Zweifel. Dustin Wolf sicherte mit 23 Paraden den ersten doppelten Punktgewinn der Saison und lieferte genau den Funken, den dieses schwerfällige Team so dringend brauchte.

A. Suniev 1G 1AA. Klapka 1GB. Sennecke 1GL. Carlsson 1GM. Pospisil 1GY. Sharangovich 1G
3 Sterne1. B. Sennecke (ANA)2. L. Dostal (ANA)3. A. Suniev (CGY)
Endstand

Connor McDavid lieferte in Los Angeles ein Vier-Punkte-Meisterwerk ab, doch es war Devon Levi, der den Kings bei Edmontons 4:1-Erfolg endgültig den Zahn zog. Die Oilers zeigten sich im ersten Drittel von ihrer effizientesten Seite und benötigten über die gesamte Partie lediglich sieben Schüsse gegen Darcy Kuemper. Leon Draisaitl eröffnete Mitte des ersten Drittels den Torreigen, gefolgt von einem Überzahltreffer durch Vasily Podkolzin exakt eine Minute später. Als McDavid spät im Startabschnitt durch die gegnerische Abwehr spazierte und auf 3:0 stellte, war Edmonton bereits auf der Siegerstraße. Los Angeles drängte unermüdlich und dominierte das Torschussverhältnis deutlich, doch Levi wuchs mit 39 Paraden über sich hinaus. Brandt Clarke verdarb spät im zweiten Drittel nach Vorarbeit von Scott Laughton zwar Levis Shutout, doch Podkolzin machte mit seinem zweiten Tor gut zwei Minuten vor Ende alles klar. Die Kings bleiben nach fünf Spielen weiter sieglos, während Edmonton auf 5-0-1 klettert und wie ein echter Meisterschaftsfavorit die Heimreise antritt.

C. McDavid 1G 3AL. Draisaitl 1G 1AV. Podkolzin 2GB. Clarke 1G
3 Sterne1. C. McDavid (EDM)2. D. Levi (EDM)3. L. Draisaitl (EDM)
Endstand

Fraser Minten verlieh Boston die nötige Durchschlagskraft und führte die Bruins mit einem Doppelpack zu einem turbulenten 6:3-Auswärtssieg in San Jose. Wann immer die jungen Sharks drängten, hatten die Gäste die passende Antwort parat. San Jose kämpfte sich zweimal durch Überzahltreffer von Ivar Stenberg und Macklin Celebrini heran, doch Pavel Zacha versetzte den Hausherren drei Sekunden vor Ende des zweiten Drittels einen herben Dämpfer, als er Bostons Zwei-Tore-Vorsprung wiederherstellte. Die hart geführte Partie kochte früh im Schlussabschnitt über, als die Schwergewichte Nikita Zadorov und Darnell Nurse nach einer hitzigen Auseinandersetzung die Handschuhe fallen ließen. Wenige Minuten später schnürte Minten nach feinem Zuspiel von Marat Khusnutdinov seinen Doppelpack und zog San Jose endgültig den Stecker. Jeremy Swayman bot zwischen den Pfosten eine überragende Leistung und entschärfte 35 Schüsse, um die Schlussoffensive der Sharks abzuwehren. Mit dem Sieg behauptet Boston mit 5-2-0 die Spitze der Atlantic Division, während San Jose seine Defensivabstimmung vor dem anstehenden Auswärtstrip dringend nachjustieren muss.

F. Minten 2GI. Stenberg 1G 1AM. Celebrini 1G 1AJ. Trouba 1GC. McAvoy 1GM. Poitras 1GP. Zacha 1GW. Borgen 1G
3 Sterne1. F. Minten (BOS)2. M. Celebrini (SJS)3. C. McAvoy (BOS)

Tabellenbild

Tabelle vom 14. Oktober 2026

Vollständige Tabelle →

Atlantic Division

#TeamSpPktSN
1BOSBoston Bruins71052
2OTTOttawa Senators71052
3TBLTampa Bay Lightning6842
4FLAFlorida Panthers7832
5MTLMontréal Canadiens6732
6TORToronto Maple Leafs7733
7BUFBuffalo Sabres7733
8DETDetroit Red Wings6413

Metropolitan Division

#TeamSpPktSN
1CARCarolina Hurricanes81361
2NYRNew York Rangers81262
3PITPittsburgh Penguins7733
4NYINew York Islanders6633
5WSHWashington Capitals6633
6NJDNew Jersey Devils6633
7CBJColumbus Blue Jackets5423
8PHIPhiladelphia Flyers8305

Central Division

#TeamSpPktSN
1UTAUtah Mammoth71052
2WPGWinnipeg Jets6941
3MINMinnesota Wild7942
4COLColorado Avalanche6842
5STLSt. Louis Blues6732
6NSHNashville Predators6622
7DALDallas Stars6523
8CHIChicago Blackhawks7425

Pacific Division

#TeamSpPktSN
1VGKVegas Golden Knights81262
2EDMEdmonton Oilers61150
3SEASeattle Kraken71052
4ANAAnaheim Ducks6842
5SJSSan Jose Sharks6633
6VANVancouver Canucks8426
7LAKLos Angeles Kings5203
8CGYCalgary Flames6215

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